Der letzte SmackDown vor WrestleMania ist oft mehr als nur eine Go-Home-Show. Es ist der Moment, in dem die letzten Worte fallen, die letzten Linien gezogen werden – und genau das ist in Las Vegas passiert.
In der T-Mobile Arena spitzt WWE die wichtigsten Storylines noch einmal zu. Vor allem eine steht im Mittelpunkt: Randy Orton gegen Cody Rhodes. Und mittendrin: Pat McAfee.
Randy Orton fordert Loyalität – und greift Cody frontal an
Im finalen Segment vor WrestleMania wird klar, wie sehr sich die Dynamik verschoben hat.
Orton stellt sich in den Ring und macht deutlich, warum er McAfee an seiner Seite haben will. Für ihn ist McAfee der einzige, der ihm sagt, was er hören muss. Kein Schönreden, kein Zurückhalten.
Dann richtet er sich direkt an Cody Rhodes.
Sein Vorwurf ist hart: Cody nehme mehr, als er gebe. Als Rhodes Hilfe gebraucht habe, habe er andere gerufen. Seth Rollins gegen die Bloodline. Orton selbst, als Kevin Owens ihn im Stich ließ.
Jetzt, so Orton, sei es an der Zeit, sich das zu holen, was ihm zusteht. Den Titel.
Eine klare Ansage. Ohne Umwege.
Cody Rhodes kontert – und bekommt unerwartete Unterstützung
Cody lässt das nicht stehen. Er erinnert daran, dass ausgerechnet Orton in der Vergangenheit alles niedergebrannt habe, was ihm im Weg stand. Ein Seitenhieb auf alte Zeiten, der sitzt.
Doch dann passiert etwas, womit kaum jemand gerechnet hat.
CM Punk kommt heraus.
Und statt einer Eskalation entsteht ein Moment, der fast schon ruhig wirkt. Punk spricht Cody Mut zu, warnt ihn aber gleichzeitig. McAfee sei nicht das Problem. Orton sei es.
Die Botschaft ist klar: WrestleMania entscheidet sich nicht an der Seitenlinie, sondern im Ring.
Zum Abschluss machen beide deutlich, dass sie am Montag nach WrestleMania wieder vor den Fans stehen werden. Egal, wie das Wochenende ausgeht.
Weitere Entwicklungen vor WrestleMania
Auch abseits des großen Main-Event-Aufbaus bringt SmackDown noch einige wichtige Weichenstellungen.
Im Tag Team Bereich verteidigen Damian Priest und R-Truth ihre Titel gegen New Day. Ein solides Statement vor WrestleMania, auch wenn die ganz großen Story-Impacts hier ausbleiben.
Zwischen Rhea Ripley und Jade Cargill gibt es ein letztes Face-off. Kurz, intensiv, ohne viel Worte. Beide wissen, worum es geht.
Tiffany Stratton sichert sich den Status als #1 Contender für den Women’s United States Title. Ein klarer Schritt in Richtung Zukunft, auch über WrestleMania hinaus.
Trick Williams und Sami Zayn: Persönlich statt sportlich
Auch im Aufbau zum United States Title Match eskaliert die Situation.
Trick Williams macht klar, dass es längst nicht mehr nur um den Titel geht. Nach dem Angriff auf Lil Yachty sei die Sache persönlich geworden.
Sami Zayn sieht das anders. Er wirkt frustriert, spricht davon, ohne Grund ausgebuht zu werden, obwohl er Trick auf seinem Weg nach oben unterstützt habe.
Die Situation kippt schnell. Worte reichen nicht mehr. Es kommt zur Prügelei.
Ein klares Zeichen dafür, wie aufgeheizt die Lage vor WrestleMania ist.
Jacob Fatu kündigt Chaos an
Auch Jacob Fatu lässt keinen Zweifel daran, was sein Gegner erwarten kann.
Er macht deutlich, dass Drew McIntyre so viel über seine Vergangenheit reden kann, wie er will. Bei WrestleMania gebe es keine Regeln. Keine Gesetze.
Nur Gewalt.
Eine Ansage, die perfekt zum unsanktionierten Match passt.
Letzte Signale vor WrestleMania
SmackDown endet ohne große Überraschung, aber mit klaren Fronten. Die wichtigsten Storylines stehen. Die Konflikte sind aufgeladen.
Und vor allem eine Sache wird deutlich: WrestleMania 42 ist kein Event, das sich langsam entwickelt.
Es knallt sofort.


