AJ Styles

Daniel
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Diego Serrano, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Manche Wrestler sind eng mit einer Liga verbunden. Andere funktionieren überall.

Und dann gibt es AJ Styles. Einen, der praktisch jede große Bühne betreten hat und überall sofort zum Maßstab wurde.

AJ Styles ist kein Produkt eines Systems. Er ist der Beweis, dass Talent sich durchsetzt. Egal ob Indie-Hallen, Japan oder WrestleMania.

Der lange Weg zur weltweiten Anerkennung

Allen Neal Jones startet 1998 seine Karriere und arbeitet sich Schritt für Schritt nach oben. Frühe Auftritte bei WCW bringen erste Aufmerksamkeit, doch der große Durchbruch lässt noch auf sich warten.

Stattdessen geht Styles den langen Weg. Independent-Shows, kleinere Promotions, internationale Bookings. Über Jahre baut er sich einen Ruf auf, der immer größer wird.

Und dann kommt TNA.

Das Gesicht von TNA

Bei Total Nonstop Action Wrestling wird Styles zur zentralen Figur. Nicht für eine Phase, sondern für eine ganze Ära.

Er ist X-Division Star, Main Eventer und Champion. Er gewinnt den NWA World Heavyweight Championship mehrfach, holt sich den TNA World Heavyweight Championship und wird zum ersten Triple Crown und Grand Slam Champion der Company.

Doch wichtiger als die Titel ist sein Stil.

Schnell, kreativ, technisch stark. Styles verbindet Highflying mit Präzision und macht daraus etwas Eigenes. Etwas, das man sofort erkennt.

Japan, ROH und der globale Durchbruch

Während seiner Zeit in den USA tritt Styles auch international auf. Bei New Japan Pro-Wrestling wird er zum IWGP Heavyweight Champion und zum Anführer einer der einflussreichsten Gruppierungen seiner Zeit.

Parallel überzeugt er bei Ring of Honor und anderen Promotions. Egal wo er auftaucht, liefert er Matches, die hängen bleiben.

Spätestens hier ist klar: Styles ist kein Geheimtipp mehr.

Er ist einer der besten Wrestler der Welt.

WWE und der Beweis auf der größten Bühne

2016 kommt der Schritt, den viele lange erwartet haben. Styles geht zur WWE.

Und er braucht keine lange Eingewöhnung.

Er wird schnell Champion, gewinnt den WWE Championship zweimal und liefert große Matches auf den größten Bühnen. Mit seinem Titelgewinn außerhalb Nordamerikas schreibt er zusätzlich Geschichte.

Seine Regentschaften gehören zu den stabilsten und überzeugendsten seiner Zeit.

Und wieder zeigt sich: Styles funktioniert überall.

Titel, Rekorde und eine außergewöhnliche Karriere

Über seine Karriere hinweg sammelt Styles Titel in nahezu jeder großen Promotion.

WWE Champion. IWGP Champion. TNA Champion. Dazu zahlreiche Midcard- und Tag Team Titel.

Er gehört zu einer kleinen Gruppe von Wrestlern, die sowohl in WWE als auch in Japan und TNA an der Spitze standen. Diese Vielseitigkeit ist selten.

Und sie unterstreicht, wie konstant gut er über Jahrzehnte hinweg war.

Warum AJ Styles so besonders ist

AJ Styles steht für das, was Wrestling im Kern ausmacht.

Timing. Technik. Kreativität.

Seine Moves wirken flüssig, fast mühelos. Sein „Phenomenal Forearm“ kommt aus dem Nichts und bleibt trotzdem jedes Mal spektakulär. Seine Matches haben Tempo, Struktur und genau das richtige Maß an Risiko.

Dabei wirkt er nie überladen oder künstlich.

Er ist einfach verdammt gut.

Und genau deshalb hat er sich über fast drei Jahrzehnte an der Spitze gehalten.

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